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vom 04.03.2011
 

„In jedem Buch lernt man auch etwas“

Von unseren Mitarbeitern Valentina Bukal Buci und Michael Weierich
 

„Jedes Mal, wenn man ein Buch öffnet, lernt man etwas“, mit diesem Satz begann der Vorlesewettbewerb für die Kinder. Der Wettbewerb war in drei Stufen eingeteilt: Lesestufe eins (Klasse eins bis drei), Lesestufe zwei (Klasse vier bis sechs) und Lesestufe drei (Klasse sieben bis neun). Die Kinder hatten zuvor bereits den Klassen- und den Schulentscheid gewonnen. Die Bewertungskriterien setzten sich zusammen aus Gestaltung und Lesefähigkeit. Die Jury bestand aus sieben Mitgliedern, unter anderem Vorjahressieger der Lesestufe drei. Jedes Kind durfte eine Textstelle aus seinem Lieblingsbuch vorlesen. Nachdem alle vorgelesen hatten, gab es eine kurze Pause, in der die Jury die Sieger ermittelten. Die Schüler von der Martinsschule hatten zudem noch eine kurze Zirkusaufführung vorbereitet. Darauf folgte die Siegerehrung. Die Einladung für den Bezirksentscheid erhielten: in Lesestufe eins Juliana La Marra (zehn Jahre, Pestalozzischule Böblingen), die aus dem Buch „Vamperl“ vorlas. Sieger der zweiten Lesestufe wurde Julien Kanehl (elf Jahre, Peter-Härtling Schule Weil der Stadt), der sich das Buch „Fußballgeschichten“ ausgesucht hatte. Aylin Yalcin (neunte Klasse, Martinsschule Sindelfingen) ging als Siegerin der Lesestufe drei hervor mit dem Buch „Der verlorene Blick“.

 
Am Ende bekamen alle 22 Teilnehmer unabhängig vom Abschneiden ein Buch und eine Urkunde geschenkt.

Spaß am Lesen

Vom Bezirksentscheid kommt der Sieger über den Landeswettbewerb bis hin ins große Bundesfinale. Wer dort gewinnt, darf in der Bücher-Sendung „quergelesen“ vom Radiosender „rbb“ und dem Fernsehsender für Kinder „KI.KA“ den Zuschauern einen Lesetipp mitteilen. Der Lesewettbewerb, der 1959 gegründet wurde, gehört zu den größten deutschen Schülerwettbewerben. Jedes Jahr beteiligen sich über 700 000 Schüler an ungefähr 8000 Schulen, unter denen auch die Förderschulen des Landkreises Böblingen vertreten sind. Susanne Heßelmann von der Buchhandlung Röhm meint: „Das wichtigste am Wettbewerb ist, dass die Kinder Spaß am Lesen haben“. Für die Zukunft wünscht sie sich, dass es genauso wie bisher weitergeht.